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Grußworte an der Sommergesellenprüfung 2018 - Lorenz Weiß

19.09.2018

Bild: Siegfried Bühner


Herr Lorenz Weiß betonte in seiner Rede: "Egal ob wir Schreiner, Mauerer, Mechatroniker oder Friseure sind, wir alle Arbeiten mit unseren Händen. Bei genauerer Überlegung ist es beeindruckend was wir mit unseren Händen alles anstellen können. So ist es möglich äußerst genaue und filigrane Arbeiten aus-zuführen, aber auch relativ grobe, schwere Arbeiten zu verrichten. Gerade bei uns Schreinern zeigt sich diese Variabilität beim fertigen eines Werkstückes sehr deutlich.

Auch wenn heute die handwerkliche Arbeit immer weiter mit maschineller Hilfe vereinfacht werden,
dürfen wir die Anforderungen an unsere handwerklichen Fähigkeiten nicht unterschätzen.

Beim Bedienen von Maschinen, beim Bestücken, Einstellen und Warten, beim Auseinderbauen oder Zusammenfügen,  beim Anbringen oder Abschneiden sind wir auf die Geschicklichkeit unserer Hände angewiesen.

Durch die Ausbildung hat sich unser Blick auf die Handwerksberufe verändert. Wenn ich hin und wieder mal zum Friseur gehen muss, bin ich fasziniert von diesem Handwerk. Sie arbeiten ja praktisch am lebenden Objekt, wo jeder Griff bzw. Schnitt sitzen muss (oder zumindest sollte).

Egal wie unser beruflicher Weg nun weitergeht, werden wir immer auf unsere Erfahrung, mit unseren Händen etwas zu schaffen, etwas anzupacken, etwas zu lösen zurückgreifen können.

Nach diesen 2-3 Jahren Ausbildung, die hinter uns liegen, dürfen wir heute alle mit Stolz behaupten,
einen Handwerksberuf erlernt zu haben."

Ebenfalls blickt Herr Lorenz Weiß auf seine Lehrzeit zurück:

"Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit uns die letzten 2-3 Jahre gegangen sind. Sie haben uns ausgehalten und ertragen und sicherlich ab und zu ein großes Auge zugedrückt. Sie haben zusammen mit uns auf unsere Gesellenprüfung hin gefiebert und sich heute schließlich zusammen mit uns über den Erhalt des Gesellenbriefes gefreut.

Hierzu gehören Lehrherren und Ausbilder, die uns einen Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt und uns bestmöglich unterstützt haben. Auch wenn wir vielleicht ab und zu etwas anstrengend waren.

Außerdem unsere Lehrer, die wahrscheinlich immer nur das Beste für uns wollten, was  für uns nicht immer gleich und leicht ersichtlich war. Wir haben sie deshalb öfter in mehr oder weniger sachliche  Diskussionen verwickelt, die sie meist mit entsprechendem Gleichmut ertragen haben.

Und zu guter Letzt gilt unser Dank unseren Familien und Freunden, die auch während unserer Ausbildung fest hinter uns standen."

 
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