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Freisprechungsfeier der Sommergesellenprüfung 2013

08.10.2013


Freisprechungsfeier der Sommergesellenprüfung 2013

 

Azubis erreichen 86 Prozent

Erfolgsquote - 196 Gesellen freigesprochen - Wichtigste Hürde für beruflichen Werdegang genommen

Weiden. (uz) 196 Gesellen sind am Sonntagvormittag in der Max-Reger-Halle von den Pflichten ihrer Ausbildung freigesprochen. Zur Prüfung angetreten waren 229 Auszubildende. Die Erfolgsquote lag damit bei 86 Prozent. Den Löwenanteil bildeten mit 31 Prüflingen die Bäckerei-Fachverkäuferinnen, gefolgt von 29 Bäckern, 28 Friseuren, 22 Metzgerei-Fachverkäuferinnen und 20 Maurern.

 

Freisprechungsfeier Sommer 2013

 

Insgesamt wurden 15 Berufsgruppen freigesprochen: Auch Hochbaufacharbeiter, Zimmerer, Maler- und Lackierer, Fachwerker im Maler- und Lackiererhandwerk, Elektroniker - Fachrichtungen Automatisierungstechnik, Mechatroniker, Metallfachwerker, Schreiner, Holzfachwerker und Metzger.

Prüfungsbeste waren die beiden Zimmerer Florian Plödt (Plödt Zimmerei, Flossenbürg) und Michael Riedl (Riedl Holzbau, Waldthurn). Ferner die Elektroniker-Automatisierungstechnik Martin Schlötzer (Witron, Parkstein) und Christoph Stephan (Spangler, Dietfurt), Mechatroniker Christian Weig (Witron, Parkstein), Metzger Annika Friedl (Alfons Friedl, Waldsassen), Bäckerei-Fachverkäuferinnen Daniela Fleißner und Marina Pemp (beide Bäckerei Schaller, Weiden) sowie Metzgerei-Fachverkäuferin Franziska Häring (Michael Schwägerl, Bärnau).

 

Fortbildung wichtig

Kreishandwerksmeister Karl Arnold sagte, die Freiheit sei das eine, aber jetzt könne sich auch keiner der Gesellen mehr darauf hinausreden, die Verantwortung auf den Ausbilder zu schieben. Arnold legte den frischgebackenen Gesellen die Palette an Fortbildungsmöglichkeiten der Fachvereine und der Handwerkskammer ans Herz.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch das Vokal Ensemble "Charms" unter Leitung von Joachim Steppert. Festredner Thomas Würdinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Weiden, sprach vom Höhepunkt der Ausbildung. "Sie hatten ein Ziel vor Augen. Sie haben es mit Ausdauer und Einsatz verfolgt und erreicht." Mit dem Gesellenbrief hätten die Prüflinge die wichtigste Hürde für ihren weiteren beruflichen Werdegang mit Bravour genommen. "Sie haben alle tolle Berufe erlernt." Allerdings gelte es nun, Misserfolge zu vermeiden. "Das Leistungsprinzip setzt Anstrengung voraus, verlangt Ausdauer, ist ohne Einsatz undenkbar." Schlechte Leistungen könne sich auf Dauer keiner leisten.

 

Jugend für Deutschland

Eine gute, qualifizierte Ausbildung sei die beste Chance für ein erfolgversprechendes Berufsleben. "Gerade das Handwerk war und ist stets ein verlässlicher Partner, wenn es um die Ausbildung junger Menschen geht", sagte Würdinger.

Er erwähnte die Weltwirtschaftskrise und stellte fest, dass allein in Europa sechs Millionen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos seien. "Unser erfolgreiches System der beruflichen Bildung kann für viele Länder ein wichtiger Schlüssel zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit sein und würde zugleich auch den Arbeitsmarktzugang von dringend benötigten gut qualifizierten jungen Menschen nach Deutschland deutlich erleichtern."

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß betonte angesichts der Wahlsonntage den Begriff der Freiheit und Demokratie. Das Grußwort der Kirche überbrachte Pfarrer Peter Zillich von der Berufsschule Weiden. Für die Prüflinge sprach Annika Friedl. Anschließend überreichten die Prüfungsvorsitzenden die Zeugnisse.

 

Quelle: Der Neue Tag

 
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